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PERSONAL // Danke Mama, Danke Papa.

Danke ist eins der schönsten & wichtigsten Worte im Sprachschatz, wie ich finde. Doch leider wird es viel zu wenig im Alltag verwendet. Warum sagen wir unseren Lieben nicht einfach, dass wir dankbar sind, sie zu haben & mit ihnen Zeit verbringen zu dürfen? Diese Gedanken kommen mir hin & wieder, & dann muss dieses emotionale Gedankenchaos meistens seinen Weg nach Draußen finden.

Ein Rückblick, Anfang Januar 2013. Plötzlich schießt mir ein Gedanke durch den Kopf. Mir fällt auf, dass ich meinen Eltern noch nie richtig für das gedankt habe, für alles, was sie je für mich getan haben. Situationsbedingt zwar immer wieder, aber nie für das große Ganze. Für die Liebe & Geborgenheit, die ich über die Jahre von ihnen geschenkt bekommen habe. Für so viel, was ich viel zu lange als Selbstverständlichkeit sah. Eigentlich traurig & schade. Zeit dies zu ändern. Daher habe ich all die Gedanken & Gefühle, die in mir herumgeschwirrt sind, in einem Brief niedergeschrieben. Manchmal ist ein handgeschriebener Brief das angebrachteste Mittel, um Gefühle auszudrücken. Gerade, weil wir in der heutigen Zeit so selten Briefbogen & Stift in die Hand nehmen. Natürlich sollte man seinen Lieben jeden Tag zeigen, wie wichtig sie einem sind. Jedoch es komprimiert zusammenzufassen, was einen über die Jahre wirklich bewegt hat, schadet auf keinem Fall. Zumindest tat es mir sehr gut den beiden zu sagen, wie dankbar ich bin.

Probiert es aus! Der Empfänger wird es wertzuschätzen wissen.

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PERSONAL // Alles neu macht der Frühling.

Der Frühling steht so langsam in den Startlöchern & er bringt so einige Veränderungen mit sich. Es befindet sich derzeit so Einiges im Umbruch bei mir, einer der Hauptgründe, weshalb es die letzte Woche hier recht ruhig geblieben ist.

Viele Punkte auf meiner To Do Liste, noch viel mehr Gedanken in meinem Kopf. Grübeln funktioniert gerade wiedermal hervorragend. Vielleicht auch ein Grund, weshalb ich wenig verschriftlicht habe. Die Gedanken waren & sind wohl gerade etwas lieber im Kopf, als auf Papier (bzw. auf dem Blog).

Genug geschwafelt. Eine der wichtigsten Neuerungen wird meine neue Wohnung sein, die ganz bald bezogen wird. Völlig ungeplant wurde aus einem “nur mal schauen” plötzlich eine Zusage in der aktuell passendsten Ecke Hamburgs für mich. Kurze Weg & spontane Wein- oder Bierabende liegen vor mir. Ich könnte mich nicht mehr freuen.

Entsprechend befinde ich mich gerade in der chaotischen Mitte zwischen Frühjahrsputz & Umzugskartons. So einige Dinge werden aussortiert & finden hoffentlich einen glücklichen neuen Besitzer. Eine neue Wohnung ist schon ein kleiner Neuanfang. Irgendwie kann ich diesen auch gerade sehr gut gebrauchen.

Ansonsten scheint endlich (zumindest manchmal) wieder die Sonne & ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. Frühling & Sommer sind einfach die besten Jahreszeiten für mich Sonnenanbeter. Gerne den ganzen Tag & Temperaturen über 20 Grad. Ein Traum.

Genießt den Frühlingsanfang & die ersten warmen Sonnenstrahlen! Auf einen grandiosen Neuanfang! <3

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PERSONAL // Top 10 Momente aus 2016.

2016 war stürmisch, mit vielen Hochs & einigen Tiefs. Zum neuen Jahr möchte ich mich daher eher an die schönen Momente zurückerinnern, & habe dafür meinen Instagram-Feed durchgeklickt. Diese Top 10 Momente (& noch viele andere) haben das Jahr 2016 definitiv erinnerungswürdig gemacht. Ein kleiner Jahresrückblick noch, dann werden alle Blicke auf 2017 & grandiose neue Momente gerichtet.

12940129_783727865092132_1147827605_nJanuar: Neue Freundschaften. Sehr praktisch, dass sich alle Hamburger Austauschstudierenden zufällig oder weniger zufällig in Dublin versammeln. Wo feiert man diese neu gewonnenen Freundschaften besser, als auf einem Uni-Ball? Zum Glück sind diese tollen Menschen wieder zurück mit mir in Hamburg. Die tollen Uni-Bälle mussten wir leider in Dublin lassen.

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März: St. Patrick’s Day in Dublin. Der irische Nationalfeiertag ist praktischer Weise auch mein Geburtstag, daher gab es gleich mehrere Gründe zu feiern. Schließlich soll man Feste feiern, wie sie fallen. Gerne auch mehrfach, wenn sie auf einen Tag fallen. Ganz nach diesem Motto, wurde aus meinem Geburtstag ein Geburtstagswochenende. Hat sich leider auch sehr angeboten, da entsprechend Donnerstag ein Feiertag (frei!) war & Freitag (theoretisch) Brückentag.

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April/Mai: Reisen quer durch Irland. Die letzten Exams des Bachelor-Studiums neigen sich dem Ende, Zeit zwischendurch den Kopf frei zu bekommen & abschließend noch die letzten unbekannten Ecken des Landes besuchen, in dem ich nun über neun Monate gelebt habe. Mit der Bahn durch grüne Landschaften fahren, im Wind an Stränden spazieren gehen, bei Regen über Schaffarmen wanden. Ich werde dieses Land mit so viel grandioser Natur & so herzlichen Menschen unglaublich vermissen.
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Mai: Die letzten Tage des Studentenleben in Dublin wurden genossen & Nächte zu Tagen gemacht. Alle Klausuren sind durch, die letzten Tage angebrochen, Abschiede finden immer häufiger statt. Nun beginnt die Zeit, in der Freunde sich von Uni-Bekanntschaften trennen werden. Bei einigen wichtigen Menschen bin ich mir sicher, dass sie bleiben. <3

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Mai: Finale Rückkehr nach Hamburg. Ein schönes Gefühl, endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen & die Ruhe der eigenen Wohnung zu genießen. Die Familie & der Liebste sind jetzt wieder direkt ums Eck, der Alltag nimmt wieder Form an. Von Routinen kann ich nur noch Träumen, das ist aber eine andere (unendliche) Geschichte. Aber das Gefühl von Heimat ist einfach etwas Wunderbares.

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Juni: Kurztrip nach Tallinn. Eine Hansestadt mehr auf meiner Liste. Recht spontan & allein zog es mich Richtung Osten. Tallinn stand schon lange auf meiner Liste, genauer gesagt seit einem Hansetag vor Jahren in Lüneburg. Ein kleiner Stand genügte & ich war ganz verzaubert von dieser historischen Stadt. Meine Vorfreude war groß & ich wurde (zum Glück!) auch nicht enttäuscht. Ein wunderbares Städtchen, was definitiv eine Reise wert ist. Pro-Tipp: Helsinki habe ich gleich noch an den Trip mit angeschlossen, sind schließlich nur ca. 2,5 Stunden mit der Fähre. In vier Tage passen halt auch zwei Städte (zumindest ein bisschen).

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Juli: Der nächste Ausflug ging nach Dänemark, dieses Mal mit dem Liebsten. Wir badeten unsere Füße zwischen Ost- & Nordsee. Ein Traum (mit Laktritzeis). Auch hier wieder: Vor Jahren sah ich ein Video & beschloss, da muss ich hin! Da mein Liebster so nett war, mich letzten Sommer genau daran zu erinnern, ging es los. Ach, so ein tolles Gefühl. Die Bilder schlummern übrigens noch auf meiner SD-Karte & bekommen hoffentlich bald einen Platz hier im Blog.

 

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September: Kurz-Trip nach Stockholm. Inklusive Konzertbesuch & Fika-Pausen. 2016 war ansonsten ein nicht unbedingt Konzert-reiches Jahr, für ein Besonderes ging es jedoch nach Stockholm, & zwar in den Gröna Lund. Freizeitpark & Konzert an einem Ort, an einem Tag? Mein inneres Kind & mein erwachsenes (hahaha!) Ich freuen sich gleicher Maßen. 2016 wird zum Jahr der grandiosen vier-Tage-Trips. Das sollte ich 2017 unbedingt beibehalten!

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Oktober: Endlich wieder Familienzeit. Schön wieder an Geburtstagen der Liebsten im Land sein zu können & sie in die Arme zu schließen. Gratulationen sind doch herzlicher, wenn man jemanden dabei umarmen kann. Zeit ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen & alte Fotos von wunderprächtigen Momenten auszubuddeln. Können wir kurz die Zeit zurückdrehen?

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November: Finally, Bachelorettes! Die Zeit in Dublin ist überstanden, nur für eine Woche im November ging es wieder zurück, & zwar mit allen wichtigen Personen im Gepäck. Ein Gefühl, als wären wir nie weg gewesen. Kaum zu glauben, dass wir alle bereits im Mai final abgereist waren. Zeit nochmals alle in die Arme zu schließen, sich gegenseitig zu gratulieren & das Beste zu wünschen. Ein abgeschlossener Lebensabschnitt mehr. Auf mehr in 2017!

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PERSONAL // Das Leben lässt die Zeit vergessen.

Wo ist nur die Zeit hin? Was ist bloß alles passiert? Der letzte Beitrag war im September. Seitdem Leben. Chaos. Tage, die miteinander verschmelzen. Ist heute Montag oder Dienstag? Ich kann mich teilweise nicht richtig koordinieren. Versuche klar zu kommen & verliere mich meistens noch ein Stückchen mehr.

Über drei Monate bin ich bereits in Dublin. Gerade in die dritte (& hoffentlich endlich finale) Wohnung gezogen. Endlich in einem Fitnessstudio angemeldet. Angefangen Routinen auszuarbeiten. Es klingt immer alles so leicht.11821340_518990404921057_1148080301_n

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag & Sonntag. Jeden einzelnen Tag passieren so unglaublich viele Dinge. Lerne ich erstaunlich viele neue Sachen. Begegne ich etlichen spannenden Menschen. Erkundige ich zahlreiche neue Orte. Manchmal so viel, dass mein Kopf gefühlt überfordert ist. Dinge werden gelebt, erlebt & gefühlt. Verarbeitet irgendwann später. In einer ruhigen Minute. Nur davon gibt es aktuell nicht so viele. Also summiert sich der Stapel mit Ereignissen & wächst täglich.

De Frage, was ich letzte Woche Donnerstag gemacht habe, kann ich nicht beantworten, ohne in meinen Kalender oder Foursquare zu schauen. Die digitale Dokumentation als Unterstützung, wenn der Kopf alleine nicht mehr klar kommt.

Es ist unglaublich & überschwänglich, was sich einem alles für Möglichkeiten bieten, sobald man aus seiner Komfortzone ausbricht. Ich bin überglücklich, diese Chance genutzt zu haben. Auch, wenn mein Gehirn gerade noch nicht hinterher kommt. Die Erlebnisse werden tief eingegraben & die Erinnerung daran 11374368_1069063293128143_360188435_nmich glücklich stimmen. Es ist schließlich auch egal, an welchem Tag etwas genau erlebt wurde. Das Wichtigste ist doch, dass man die Chance bekommen hat, es erleben zu dürfen.

In knapp drei Wochen beginnen die Weihnachtsferien & zwei bis drei Wochen Heimat warten auf mich. Vielleicht habe ich bis dahin wieder etwas mehr Durchblick, vielleicht auch nicht. Solange sauge ich alle Erfahrungen in mich auf, auch wenn die Wahrnehmung erst später einsetzt. Einfach Leben.

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PERSONAL // Über Abschiedstränen & Heimwehmomente.

Ach, wie viele Tage sitze ich bereits vor diesem Beitrag. Letzten Sonntag bin ich angereist & noch immer weiß ich nicht so genau, was mein Kopf (oder mein Herz?) mir sagen möchte. Eine Woche voller Hochs & Tiefs. Abschiedstränen & Heimwehmomente. Tage, an denen ich nur weinen konnte & klare Gedanken überhaupt nicht möglich waren, bis hin zu Tagen, an denen ich fast ausschließlich gearbeitet, gelernt oder Orte erkundet habe. Irgendwas zwischen “Ich gehöre hier doch gar nicht hin, ich will wieder nach Hause!” bis zu “Ich kann mich unglaublich glücklich schätzen, diese Chance nutzen zu dürfen & für eine Zeit lang im Ausland leben, arbeiten & studieren zu dürfen”. Dinge, die ich in meinem “Hamburg, ich hassliebe dich“-Post sofort zurücknehmen möchte, nur um wieder bei meinen Herzmenschen sein zu dürfen. Gefühlschaos ist noch zu leicht ausgedrückt. Momente der Isolation, die einen wahnsinnig werden lassen vs. Momente der Freude, in denen neue Erfahrungen gemacht werden dürfen.

Aber kurz zurück auf Anfang. Abschiede sind ein Arsch. Ich hätte gerne alle gemieden & ganz viele Menschen mit mir nach Dublin transportiert. Leider geht das nicht & somit standen letzten Sonntag früh die letzten Abschiede an. Die ältesten Freunde, meine Oma, meine Eltern, mein Liebster. Es gibt wenig Situationen in meinem Leben, in denen ich so leidlich geweint habe & einfach alle Pläne über den Haufen werfen wollte. Das Gefühl die Menschen, die einem so viel bedeuten, die ich wöchentlich mindestens 2-3 Mal gesehen habe, einfach über Monate, bestenfalls Wochen nicht sehen zu können. Ein Graus. Besonders heute, einem Sonntag, ist es extrem schlimm. Sonntage gehören meinen Eltern & meinem Liebsten (, manchmal auch Freunden). Es werden Ausflüge gemacht oder einfach die Zeit zusammen genossen. Wie ich mich bereits jetzt schon wieder nach so einem richtigen Sonntag sehne!

Ich bin eigentlich aber auch kein “Vermisser”-Mensch. Ich genieße jeden Tag, wie er kommt, & versuche das Optimum daraus zu machen. Auch Momente, die ganz mir selbst gehören, liebe ich abgöttisch. Aber immer mit dem Ausgleich, dass da irgendwo die Herzmenschen sind, die ich schnell besuchen kann. Jetzt, ganz ohne diese Herzmenschen um mich herum, merke ich, dass Stille auch sehr anstrengend sein kann. Zu viele Gedanken im Kopf, die zu viel Platz haben um sich auszubreiten.

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Aber gut. Es geht jetzt also darum, nach vorne zu blicken. Die Zeit, die ich alleine habe, bestmöglich zu genießen, aber auch neue Menschen mit tollen Geschichten kennenzulernen. Die Stadt entdecken, lernen, arbeiten, mit mir selbst ins Reine kommen. Ab nächsten Montag (morgen!) wird (hoffentlich) alles anders. Da treffe ich auf Menschen, denen es (hoffentlich) genauso ergeht wie mir. Die Freizeitaktivitäten teilen, zusammen lernen & einfach das Leben genießen.

Ich hoffe auf eine grandiose Zeit. In weniger als einem Jahr bin ich wieder komplett zurück, & in der Zwischenzeit trennen mich nur zwei Flugstunden von meinen Herzmenschen in der Heimat. Dublin ist nicht Sydney, & das macht mich sehr glücklich. Für Langstreckenflüge reise ich wohl doch lieber mit mindestens einem Herzmenschen an meiner Seite.

Da Schreiben meine Seele befreit & mich klarer denken lässt, wird in den kommenden Monaten dies hier mein kleines Reich für sentimentale, grandiose & denkenswerte Momente sein. Mal schauen, was die Zukunft bringt!

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PERSONAL // Hamburg, ich hassliebe dich. Warum Entfernung manchmal gut tut.

Geboren in Hamburg. Gelernt in Hamburg. Gelebt in Hamburg. Verliebt in Hamburg. Verwurzelt in Hamburg. Mein Leben lang, mit allem drum & dran. Luxus & Eingeschränktheit in einem. Warum wegziehen, wenn hier doch alles ist?! Doch jetzt reicht es irgendwie.

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Hamburg, ich hassliebe dich. Deine Größe macht mir zu schaffen. Jeden Tag durchquere ich dich mehrere Stunden, um Arbeit, Freunde, Familie, oder andere Dinge zu erreichen.

Hamburg, ich hassliebe dich. Du machst mir jeden Sommer so viel Hoffnung auf wundertolles Wetter. Du hältst dein Versprechen wenige Tage & lässt direkt den Herbst in dein Revier. Du brauchst mehr Durchsetzungskraft!

Hamburg, ich hassliebe dich. Du, wo jeder in seinem Stadtteil wohnt, & nicht herauskommen mag. Leute kennenlernen, die man vorher nicht kannte, scheint deinen Bewohnern manchmal recht fremd zu sein. Schade, sie könnten so viel erfahren.hamburg_hafen

Hamburg, ich hassliebe dich. Weil ich dich im Moment einfach nicht mehr wertschätzen kann. Weil ich mein ganzes Leben hier verbracht habe & dich für selbstverständlich genommen habe. Ich brauche Abstand zu dir. Damit unsere Beziehung wieder fröhlich wird. Damit ich auch gerne hier wieder im Regen tanzen möchte.

Hamburg, ich hassliebe dich. Aber das ist nur eine Phase. Bald bin ich weg, bald aber auch wieder hier. Zwischenzeitlich werde ich dich vermissen. Wohlbekanntlich ist Vermissen eine gute Maßnahme, um Dinge (oder Menschen) wieder wertschätzen zu lernen.

Also daher: Man sieht sich Altes Mädchen!

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PERSONAL // Tschüss 2014, hallo 2015.

Oh, hallo 2015, das ging ja schnell. Kann mir mal einer sagen, wo 2014 geblieben ist? Tschüss & weg war das Jahr. Ein merkwürdiges Gefühl, wie jedes Jahr zum Jahreswechsel. Daher, ein frohes neues Jahr!

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Jahresrückblicke macht jeder. Warum auch nicht. Schließlich vergisst man bei über 360 Tagen schnell mal, was so war. Was aber bleibt, ist (hoffentlich) grandios. Die kennengelernten Menschen, die besonderen Erlebnisse, die Erfahrungen, die man sammeln durfte. 2015 fängt der ganze Wahnsinn übrigens wieder von vorne an. Vielleicht etwas chaotischer, vielleicht etwas ruhiger, vielleicht etwas bahnbrechender. Wer weiß das schon. Spannend wird es wohl auf alle Fälle.

Ohne ein rückblickendes Wort möchte aber auch ich das vergangene Jahr nicht gehen lassen. Ein paar Gedanken zurück, an meine Favoriten aus 2014.

Gereist: Malta.
Ein herrlicher Mix aus Südeuropa, Osteuropa & UK. Dieser kleine Staat hat sich die schönsten Dinge aus den unterschiedlichsten Ländern ausgesucht & in einer eigenen Kultur zusammengefügt.

Gelesen: Andreas Altmann “Gebrauchsanweisung für die Welt”
Dieses Buch lädt zum Reisen ein, egal wohin. Empfehlung für alle.

Gehört: Jessie Ware.
Rauf & runter. Im Frühling, Sommer, Herbst & Winter. Eine bemerkenswerte Künstlerin. Wer sie noch nicht kennt, hört mal rein! Mein Dauerschleifen-Lied ist übrigens Devotion.

Gesehen: The Conjuring.
Wer Horror-Thriller mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Gänsehautstimmung pur.

Gesportelt: Yoga.
Neue, lieb gewonnene Leidenschaft. Im November 2013 wieder mit begonnen, in 2014 wieder so richtig lieben gelernt. Der perfekte Mix aus Betätigung & Entspannung.

Gegessen: Sushi.
So viel & so gerne, wie kein Jahr davor. Ob mit Avocado, Gurke, Lachs, Thunfisch, oder sonst was. Ein Traum. Übrigens: Am liebsten in Form von Makis.

Getrunken: Rhabarberschorle.
Es ist warm: Rhabarberschorle. Es ist kalt: Rhabarberschorle. Hinter Wasser, Tee & Kaffee definitiv mein liebstes Getränk.

Auf ein grandioses Jahr 2015!

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PERSONAL // Geschenkideen für Weihnachten!?

Einige Personen haben ihre Weihnachtsgeschenke bereits Wochen vor Heiligabend ershoppt, andere hetzten am 24.12. noch durch die Geschäfte um “irgendetwas passendes” zu finden. So ein Quatsch.

Ich verschenke gerne, aber meistens hasse ich es jemanden mit “Dingen” zu beglücken. Warum auch? Die Freude ist meist von kurzer Dauer, die Lust das eben erhaltene Geschenk über Wochen (, Monate, Jahre, …) zu nutzen, ist bei den seltensten Präsenten der Fall. Manchmal wünscht man sich etwas, bekommt es, freut sich & nutzt es über Jahre. Natürlich, alles möglich. Aber was, wenn man jemanden eine Freude machen möchte, der “keine Wünsche” hat?

Erlebnisse. Ich verschenke mit Vorliebe Zeit und Erinnerungen. Diese bleiben nachhaltig im Gedächtnis & ein kleines Lächeln kommt (manchmal) auch nach Jahren noch auf die Lippen, wenn an diese Stunden gedacht wird. Außerdem ist, wie ich finde, nicht wertvoller, als wenn ihr eure Zeit für jemanden spendet.

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[Links: Herzschmerz // Auszeitgenießer // Filmliebhaber]

Ein paar Beispiele:

Musical-Fans? Kommt nach Hamburg! “König der Löwen”, “Das Wunder von Bern”, “Rocky” oder “Das Phantom der Oper”. Da findet sich für jeden etwas. (Ich habe übrigens alle Musicals schon erlebt & kann diese, je nach Präferenzen, definitiv empfehlen!)

Ihr wisst jemanden, der eine Auszeit benötigt? Schnappt euch diese Person, mietet ein Zimmer in einem Wellness-Hotel oder bucht eine Massage. Die gestresste Person ist dies zumindest für ein paar Stunden nicht mehr.

Theater oder Kino. Als Gutschein, als festen Termin, was auch immer. Zusammen lachen oder die Melancholie teilen. Gefühle teilen bringt doppelt viel Spaß.

Essen gehen. Gutes Essen macht glücklich. Gutes Essen in netter Gesellschaft macht doppelt glücklich. Also: Mahlzeit! (Dieses Dinner habe ich übrigens verschenkt: LINK)

Survival-Packages. Ihr möchtet jemanden eine Freude machen, ohne gleich “irgendwohin” zu fahren? Dann packt kleine Pakete, die zur jeweiligen Situation des Beschenkten passen. Ein Wellness-Paket mit Badeölen, Parfum & Körpercreme. Ein Film-Paket mit DVD, Popcorn & Kuschelkissen. Ein Herzschmerz-Paket mit Schokolade, Sekt & Taschentüchern. Seid kreativ.

Ich habe bereits einen großen Teil der aufgezählten Dinge verschenkt & werde es auch dieses Jahr wieder tun. Für mehr Geschenke, die erlebt, verbraucht, genossen, geliebt werden können. Keine reinen “Dinge”, die nur Platz kosten & den Staub auf sich sammeln.

Frohes Beschenken & Beschenktwerden!

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PERSONAL // Hallo Welt.

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Manchmal braucht man Veränderungen. Ich habe gerade einen Punkt in meinem Leben erreicht, an dem ich nach Veränderungen strebe. Meine Prioritäten haben sich in den letzten Jahren verändert, & das ist gut so. Aber irgendwie passt mein “altes” Blog nicht mehr zu mir. Von daher muss auch hier eine Veränderung her, & hier ist es. Herzlich willkommen!

Ein neuer Anfang. Ein neues Blog. Wenn du nicht zufrieden bist, ändere etwas.
Ich war mit meinem Blog nicht mehr zufrieden. Das Layout, das Backend, der Stil – das bin nicht mehr ich.

Zeit für einen Neuanfang. Kein “irgendwas mit Mode”, sondern Wohlfühlen. Was gibt mir das Leben, was mich glücklich macht? So viel.
Reisen, Entdecken, Grenzen testen, Entspannen, Lieben, Leben.
Mehr “peachy moments”, die mein Leben lebenswert machen.

Also, auf geht’s in ein neues Abenteuer!