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TRAVEL // Weekend Getaway: Oslo.

Ach Oslo. <3 Ein bisschen schwermütig bin ich am letzten Sonntag im August, nach drei Tagen Entdeckungstour, in den Flieger gen Heimat gestiegen. Viel zu gerne wäre ich dort geblieben. Aber das ist es ja immer mit Wochenendtrips, ist das Wochenende vorbei, geht es wieder nach Hause. Diese Stadt, die mich jedoch so verzaubert hat, verdient auf jeden Fall einen Beitrag auf meinem Blog. Nach dem letzten Podcast, in dem ich bereits über die Freundlichkeit der Norweger gesprochen habe, hier nun also ein kleiner Einblick in meine Highlights des dort verbrachten Wochenendes.

Norwegen ist das Land des Wassers & Oslo ist hierbei keine Ausnahme. Ich liebe Wasser, das habe ich glaube ich schon an der einen oder anderen Ecke dieses Blogs erläutert. Was darf also nicht fehlen? Eine Fjordtour mit dem Boot! Wasser, Natur, kleine Häuschen, wirklich traumhaft. Oslo & die Vororte von der Wasserseite zu entdecken kann ich nur empfehlen! Ein ganz besonderer Blick auf diese Stadt.
oslofjord

Was eignet sich perfekt für einen kleinen (oder größeren) Snack? Natürlich, Kanelbollen. Dieser Traum eines Gebäckteilchens mit reichlich Zimt ist von Godt Brød in Grünerløcker. Schmecken besonders gut im nächstgelegenen Park, wie hier Birkelunden. Diese guten Stücke schmecken übrigens in jedem skandinavischen Land anders, das behaupten zumindest meine Geschmacksnerven. Testet euch unbedingt mal durch!

kanelbollen

In der Nähe der Mathallen, wohin sich übrigens auch ein kulinarischer Besuch lohnt, ich jedoch noch so gesättigt war, dass ich leider keine valide Meinung mitbringen konnte,  findet sich das Dansens Hus. Ein wunderschönes Rotklinkergebäude, das von außen ein tolles Fotomotiv bietet & von innen der Kultur ein Dach spendet. Rein habe ich es leider nicht geschafft, aber die Fassade hat mich schon sehr überzeugt. Ich liebe Rotklinker einfach. Beim nächsten Besuch schaffe ich es vielleicht auch ins Innere des Gebäudes.
dansens hus oslo

Direkt am Wasser erwartet jeden Oslo-Besucher das berühmte Operahus. Ein bisschen erinnert mich das Gebäude & der Hype darum an unsere gute Elbphilharmonie. Menschen besuchen dieses architektonisches Meisterwerk vermehrt, um darauf spazieren zu laufen, mit dem Ziel entweder die Umgebung oder das Gebäude zu bewundern. Hin musste ich auf jeden Fall, mindestens für eine eigene Meinung, & architektonisch kann sich diese Kulturinstitution auf definitiv sehen lassen. Wenn ich Glück habe, sind beim nächsten Besuch auch weniger Baukräne im Weg, die haben den Blick nämlich leider etwas getrübt.
operahus oslo

Was auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Spaziergang ohne Plan. Ich irre gerne durch die Straßen einer fremden Stadt, viel zu häufig habe ich so die wunderschönsten Ecken entdecken dürfen. Als Tipp wurde mir mitgegeben, Frogner doch einen Besuch abzustatten. Geplant, getan. Oslo hat mich durch eine gemischte Architektur sehr an Hamburg erinnert, besonders stark hatte ich dieses Gefühl in diesem Stadtteil. Eimsbüttel, Ottensen, Eppendorf, ein bisschen von allem. Da fühle ich mich glatt heimisch!
frogner oslo

Streetart-Schnappschüsse sind etwas, was ich auf jeder Reise sammle. Irgendwie hat jeder Ort seinen eigenen Charme & Stil. In Grünerløcker haben mich so einige Kunstwerke begeistert, ganz verzaubert hat mich jedoch diese verrückte Kaninchenlady. Es müssen halt nicht immer Katzen sein. Streetart-Touren sind wie ich finde immer eine tolle Schönwetteralternative zu Museen & Co. Diese müssen dann beim nächsten Besuch herhalten.

streetart grünerlocker oslo

Fazit: Knapp über zwei Tage reichen in dieser Stadt, die gefühlt mehr für Anwohner als für Touristen tut (was ich immer wieder toll finde!), definitiv nicht aus. Zu sehr kann ich mich in den Straßen dieser rund 600.000 Seelen Metropole verlieren. Zu viele kleine Lokalitäten & unentdeckte Ecken, die erforscht werden ten. Dies war mein erster, aber definitiv nicht letzter Besuch in Oslo. Auf ein baldiges Wiedersehen!

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PODCAST #20 // Lasst uns die positive Einstellung der Norweger importieren!

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Moin & herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Peachy Moments Podcasts. Vor ein paar Tagen bin ich aus Oslo zurückgekommen & diese drei Tage, die ich in dieser wunderbaren Stadt verbringen durfte, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Daher widmet sich Episode #20 (ernsthaft?!) genau diesem immateriellen Mitbringsel.

Laut dem World Happiness Report der Vereinten Nationen leben in Norwegen die glücklichsten Menschen der Welt, & ich durfte mich davon definitiv überzeugen lassen. Lächelnde, glücklich & zufrieden aussehende Menschen, wo ich auch hinschaue. Unbekannte, die dir einen schönen Tag wünschen. Nur eine hupende Person, in drei ganzen Tagen. Ich bin begeistert & möchte fast gar nicht mehr zurück. Sicherlich, nicht jeder Norweger ist immer glücklich & freundlich, aber subjektiv empfunden ist der prozentuale Anteil deutlich höher als in Deutschland. Daher: Eine Homage an mehr Alltagspositivität!

Viel Spaß beim Reinhören!

Übrigens: Ich freue mich sehr, wenn ihr mir über SoundcloudiTunes oder RSS-Feed folgt & gerne auch eine Bewertung hinterlasst. Danke an euch & euer Feedback!

Mehr Podcasts findet ihr hier.

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TRAVEL // Weekend Getaway: Oldenburg.

Oldenburg ist für mich immer eine Reise wert. Nicht unbedingt, weil ich diese Stadt so unglaublich toll & hübsch finde. Nein, eher weil meine beste Freundin sich vor ein paar Jahren dazu entschlossen hat, hier ihre neue Heimat zu errichten. Ich fahre dort entsprechend häufig vorbei & sehe jedes Mal auch ein wenig mehr von der Stadt & den Leuten dort. Wie gut mir persönlich der letzte Besuch getan hat, habe ich in Podcast Episode #17 bereits detailliert erläutert, daher hier ein paar mehr Worte über Oldenburg an sich.
Oldenburg City

Das kleine Studentenstädchen hat relativ schnell mein Herz erobert. Viele Bars, Restaurants, Ausgehmöglichkeiten, Oldenburg hat so einiges zu bieten. Mit rund 160.000 Einwohnern ist es hier recht überschaubar & die meisten Ziele sind angenehm fußläufig erreichbar. Was für mich persönlich immer ein großer Pluspunkt ist, da hat mich Dublin ziemlich verzogen.

Oldenburg Hunte

Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Nähe zum Wasser. Die Hunte fließt durch Oldenburg & gefühlt kann jederzeit ein kurzer Abstecher ans Wasser gemacht werden. Wenn es mal etwas mehr Wasser sein darf, gibt es mehrere Optionen in schnell erreichbarer Nähe (Zwischenahner Meer) &  die Nordsee ist auch nicht weit entfernt. Ich als Hamburger Deichkind kann von Wasser meist nicht bekommen, das Meer, Flüsse oder Seen sind daher immer willkommene Ausflugsziele.

Oldenburg Huntebrücke Streetart

Was für mich eine Stadt auch immer noch ein bisschen spannender macht, ist Streetart. Alleine, wenn man über die Huntebrücke spaziert, findet man hier allerlei Überbleibsel von Künstlern & welchen, die es gerne wären. Beim letzten Besuch habe ich so unglaublich viele Bilder gemacht, dass ich wahrscheinlich das ganze Jahr auf Instagram noch welche teilen kann. Den Wegweiser nach Nimmerland fand ich schon mal recht ansprechend. Wieso bin ich nochmal wieder in Hamburg gelandet & nicht in Nimmerland? Ich scheine falsch abgebogen zu sein.

 

Oldenburg

 

Wie einleitend schon erwähnt, ist Oldenburg eine sehr junge Studentenstadt mit entsprechenden Freizeitangeboten. Im Sommer finden daher regelmäßig Partys auf dem Wasser statt, eine perfekte Kombi, vor allem wenn das Wetter mitspielt. Das letzte Mal hatten wir damit unglaubliches Glück. Den ganzen Tag nur trauriges Grau am Himmel & ein paar verwirrte Regentropfen, die sich ihren Weg Richtung Erde suchen. Als wir uns Richtung Schiff aufmachen dann das Wunder: Sonne. Ein selten gesehener Gast diesen Sommer, aber wenn Bedarf besteht ist sie immerhin da. So bringt das alles auch gleich noch viel mehr Spaß.

Oldenburg Huntebrücke

Aber das schönste an Oldenburg ist, dass ich immer wieder mit besserer Laune nach Hause fahre, als ich hingefahren bin. Ein Mix aus guten Gesprächen, Kopf frei bekommen, gutem Essen & Getränken, neuen Erlebnissen & etwas Feierei ist manchmal die beste Medizin. Auch wenn ihr keinen persönlichen Bezugspunkt zu Oldenburg haben solltet, ein Besuch ist dieses Städtchen auf jeden Fall immer wert. Im Sommer bei tollem Wetter auf oder bei der Hunte & im Winter bei Schnee auf den Deichen. Ach ja, bald hoffentlich mal wieder. <3

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PODCAST #17 // Kurzurlaube bei den Liebsten wirken Wunder.

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Moin & herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Peachy Moments Podcasts. Letztes & vorletztes Wochenende durfte ich ein wenig Quality Time mit meiner besten Freundin verbringen. Was viel zu selten stattfindet, da wir in unterschiedlichen Städten wohnen. Episode #17 ist ein kleiner Lobgesang auf Kurzurlaube bei den Liebsten, die wie ich finde Wunder wirken. Weg ist die schlechte Laune, verwirrte Gedanken werden strukturiert, alles wird klarer, besser, positiver. Also packt eure Sachen & besucht liebe Menschen! Ein paar Gedanken dazu hier im Podcast.

Viel Spaß beim Reinhören!

Übrigens: Ich freue mich sehr, wenn ihr mir über SoundcloudiTunes oder RSS-Feed folgt & gerne auch eine Bewertung hinterlasst. Danke an euch & euer Feedback!

Mehr Podcasts findet ihr hier, die erwähnte Episode könnt ihr hier anhören.

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TRAVEL // Zwei Tage in Prag. Eine Homage an spontane Kurztrips.

Anfang Juni stand eine längst überfällige Reise an. Die Destination: Prag. Es gibt kaum eine Stadt, von der mir mehr Menschen vorgeschwärmt haben & völlig verwundert geschaut haben, als ich sagte, ich sei noch nie da gewesen. Fast jede dieser Unterhaltungen gingen mit “du musst unbedingt mal nach Prag, erst recht, wenn du noch nie da warst, du wirst es lieben” weiter. Warum war ich eigentlich noch nie da gewesen? Eine gute Frage, auf die ich keine Antwort habe. Ggf. zu viele Reisezielalternative, Luxusprobleme. Aber die Vergangenheit ist passé & die Tickets nach Prag waren schnell gebucht. Eine unendliche nächtliche Busreise später & ich bin in der Tschechischen Hauptstadt.

Prag Skyline

Auf diese Reise begleitete mich nur mein Rucksack & meine Kamera. Ein wenig Alleinzeit tut manchmal gut & solche Harakiri-Aktionen mit nächtlichen Busreisen, zwei-tägigen Aufenthalt & Übernachtungen bei Couchsurfern macht auch nicht jeder mit. Aber ich genieße es alleine zu reisen. Europa bietet so viele Möglichkeit über das Wochenende unglaublich spannende Orte zu erkunden. Wenn es mir irgendwo gefällt, kann ich ja jederzeit zurückkommen. Daher soll dieser Text auch eine kleine Homage an spontane alleinige Kurztrips sein. Alleine lerne ich persönlich nämlich eher neue Leute kennen, als wenn ich bereits mit anderen Personen unterwegs bin. So lernte ich neben meiner Couchsurfing-Host-Dame auch zwei weitere Couchsurfer kennen, die ebenfalls über das Wochenende da waren. Einige Erlebnisse wurden geteilt, andere gehören mir ganz alleine. Ein schöner Mix wie ich finde.

Prag Brunch

Meine liebste Fortbewegungsart ist tatsächlich das Gehen, da ich so am meisten wahrnehme, meine Gedanken schweifen lassen kann & mich auch gerne mal verirre. So habe ich schon wunderschöne Ecken entdecken dürfen. Da dadurch manchmal die Strecken aber etwas lang werden, benötige ich Transportalternativen. Um in Prag größere Strecken zu überwinden, habe ich angefangen die Tram zu lieben. Ein Teil der Stadtgeschichte, der immer noch aktiv im Alltag integriert ist. (Ganz anders als in Hamburg, leider.)

Prag Tram

Ich liebe es mich in Städten zu verlieren. In ihren Bann gezogen werden. Für eine kurze Zeit selbst Bewohner dieser Stadt sein zu dürfen. Alles aufsaugen, was um mich herum passiert & was hier bereits stattgefunden hat. Geschichte & Gegenwart, beides macht für mich ein Städtegefühl aus. Ein Mix aus historischen Erkundungen & durch die Straßen flanieren ist also perfekt.

Prag John Lennon Wall

Menschen beobachten ist übrigens auch eine Sache, die ich viel mehr genießen kann, wenn ich alleine bin. Gemütlich in einem Café sitzen, ein bisschen gute Literatur für Zwischendurch & die Umgebung im Blick. Nichts lässt mich mehr in einer Stadt ankommen, als dieses Gefühl.

Prag Café Savoy

Prag ist wunderschön, keine Frage. Dennoch bin ich etwas geteilter Meinung. Zum Einen ist Prag eine unglaublich faszinierende Stadt, zum Anderen habe ich mich lange nicht mehr so als Tourist gefühlt, obwohl ich dies möglichst versuche zu vermeiden. Sobald ich Englisch statt Tschechisch mit u.a. Servicekräften gesprochen habe, hat sich irgendwie die Stimmung verändert. Ich kann nicht genau sagen, was es war, es hat sich nur etwas merkwürdig angefühlt. Diese Situation hatte ich insgesamt drei Mal innerhalb von zwei Tagen. Ganz viele Begegnungen waren dagegen unglaublich herzlich. Aber diese angespannten Situationen wirken irgendwie nach & trüben mein Gesamtbild.

Prag Waterside

Ich möchte diese Reise nicht missen & es war definitiv nicht mein letzter Besuch in Prag. Ich möchte aber auch nichts schön reden. Viel zu häufig steht auf jeder Postkarte das Gleiche. “Das Wetter ist toll!”, “Die Stadt ist ein Traum”, etc. Das stimmt zwar meist alles, jedoch ist es nur die eine Seite der Medaille. Ich reflektiere gerne, das ist wie ich finde ein Teil davon. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Kurztrip oder auch längere Reise. Ich bin selbst gespannt, was kommt. Geplant ist nämlich noch nichts (konkretes), was eigentlich ungewöhnlich für mich ist. Aber so viel ist sicher, ich reise. Gerne. Dabei sind spontane Kurztrips ideal um kurzzeitig dem Alltag zu entfliehen & neue Perspektiven einzunehmen. Probiert es aus!

P.s.: Ich lockere hiermit offiziell meine Upload-Tage, da ich aktuell merke, dass ich dies zeitlich oft nicht schaffe. Einen Blogpost & einen Podcast soll es aber weiterhin wöchentlich geben.

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PODCAST #8 // Warum ich nun doch Skifahren lernen wollte.

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Moin & herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Peachy Moments Podcasts. Episode #8 widmet sich dem Thema Herausforderungen, explizit gesagt dem wunderbaren Thema Skifahren. Skifahren? War nie meins. Aber das habe ich hier bereits intensiv erläutert. Nun bin ich wieder in den Bergen, diesmal in Südtirol, & stehe wieder vor der Herausforderung den Berg einigermaßen heil herunterzukommen. Was hat mich dazu gebracht? Warum ist es gut Herausforderungen anzunehmen & neue Dinge kennenzulernen? Warum sollte ich dies viel häufiger tun? An paar Gedanken dazu in dieser Folge.

Viel Spaß beim Reinhören!

Wer mir übrigens folgen möchte, kann dies über SoundcloudiTunes oder RSS-Feed tun. Ich freue mich auf euch!

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PODCAST #7 // Warum ich glücklich bin, reisen zu dürfen.

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Moin & herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Peachy Moments Podcasts. Episode #7 steht ganz im Zeichen von Reisen, inspiriert durch die Messe “Reisen Hamburg”, die im Februar stattgefunden hat. Relativ spontan hatten mein Vater & ich entschieden zur Messe zu fahren, & ich muss sagen, ich war ziemlich überwältigt. Ich war ewig nicht mehr auf einer Messe (auf der ich nicht gearbeitet habe), & allein die Masse an Menschen hat mich erstaunt. Ein paar Gedanken, die auf der Messe oder später aufgekommen sind, habe ich im Podcast festgehalten. Von unserem wunderbaren Privileg Reisen zu dürfen & können, bis hin zu kleinen privaten Snippets. Wenn ihr die Chance habt eine neue Stadt, ein neues Land oder eine fremde Kultur besuchen zu dürfen, ergreift diese! Ihr könnt nur davon profitieren. So zumindest meine Erfahrung. Los! Reist!

Viel Spaß beim Reinhören!

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TRAVEL // Ski-Herausforderung in Laax.

Ich liebe Herausforderungen & als mir im Herbst letzten Jahres diese Chance einer neuen Ski-Herausforderung eröffnet wurde, musste ich zusagen. Vier Tage in Laax standen auf dem Programm. Es gab nur ein einziges Problem: Ich stand bislang nur ein Mal auf Skiern & das nicht unbedingt sicher. Skifahren war für mich nie etwas, was in mein Leben gehörte. Meine Eltern fuhren lieber in warme Gegenden, was ich sehr mit ihnen teile, denn ungemütliches Wetter gibt es in Norddeutschland genug.

Ski-Herausforderung in Laax

Da mein Freund jedoch ein leidenschaftlicher Skifahrer ist & ich jahrelang eigentlich nur nach Ausflüchten gesucht habe, damit ich nicht auch auf diesen komischen Brettern stehen muss, habe ich eigentlich gedacht, Skifahren wird für mich nie ein Thema. Letztes Jahr kam es dann doch irgendwie anders & ich sah mich plötzlich im Zillertal mit eben diesen Brettern unter meinen Füßen. Überzeugt war ich nach dieser ersten Erfahrung noch lange nicht, aber immerhin soweit bekehrt, dass ich die Herausforderung angenommen habe, diesem Sport weiterhin eine Chance zu geben & immer etwas besser werden zu wollen. In kleinen Schritten, aber immerhin. Letztes Jahr war das Ziel der Kinderhügel & etwas blaue Piste. Dieses Jahr sollte nun die blaue Piste “perfektioniert” & etwas Technik aufgebaut werden.
Ski-Herausforderung in Laax
Ski-Herausforderung in Laax

Ich wurde tatsächlich etwas bekehrt & hatte sogar Spaß. Wie passend, dass ich gleich im März nochmals für ein paar Tage in den Schnee darf. Aber: wer Herausforderungen meistert hat sich auch Auszeiten verdient. Geht das besser, als mit Buch in der Sonne? Ich glaube kaum.

Ski-Herausforderung in Laax
Ski-Herausforderung in Laax

Herausforderungen machen zu Beginn häufig Angst, doch wenn wir die Herausforderung gemeistert haben, dürfen wir definitiv stolz auf uns sein. Es ist einfach ein grandioses Gefühl. Kann ich nur empfehlen! <3

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PERSONAL // Top 10 Momente aus 2016.

2016 war stürmisch, mit vielen Hochs & einigen Tiefs. Zum neuen Jahr möchte ich mich daher eher an die schönen Momente zurückerinnern, & habe dafür meinen Instagram-Feed durchgeklickt. Diese Top 10 Momente (& noch viele andere) haben das Jahr 2016 definitiv erinnerungswürdig gemacht. Ein kleiner Jahresrückblick noch, dann werden alle Blicke auf 2017 & grandiose neue Momente gerichtet.

12940129_783727865092132_1147827605_nJanuar: Neue Freundschaften. Sehr praktisch, dass sich alle Hamburger Austauschstudierenden zufällig oder weniger zufällig in Dublin versammeln. Wo feiert man diese neu gewonnenen Freundschaften besser, als auf einem Uni-Ball? Zum Glück sind diese tollen Menschen wieder zurück mit mir in Hamburg. Die tollen Uni-Bälle mussten wir leider in Dublin lassen.

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März: St. Patrick’s Day in Dublin. Der irische Nationalfeiertag ist praktischer Weise auch mein Geburtstag, daher gab es gleich mehrere Gründe zu feiern. Schließlich soll man Feste feiern, wie sie fallen. Gerne auch mehrfach, wenn sie auf einen Tag fallen. Ganz nach diesem Motto, wurde aus meinem Geburtstag ein Geburtstagswochenende. Hat sich leider auch sehr angeboten, da entsprechend Donnerstag ein Feiertag (frei!) war & Freitag (theoretisch) Brückentag.

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April/Mai: Reisen quer durch Irland. Die letzten Exams des Bachelor-Studiums neigen sich dem Ende, Zeit zwischendurch den Kopf frei zu bekommen & abschließend noch die letzten unbekannten Ecken des Landes besuchen, in dem ich nun über neun Monate gelebt habe. Mit der Bahn durch grüne Landschaften fahren, im Wind an Stränden spazieren gehen, bei Regen über Schaffarmen wanden. Ich werde dieses Land mit so viel grandioser Natur & so herzlichen Menschen unglaublich vermissen.
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Mai: Die letzten Tage des Studentenleben in Dublin wurden genossen & Nächte zu Tagen gemacht. Alle Klausuren sind durch, die letzten Tage angebrochen, Abschiede finden immer häufiger statt. Nun beginnt die Zeit, in der Freunde sich von Uni-Bekanntschaften trennen werden. Bei einigen wichtigen Menschen bin ich mir sicher, dass sie bleiben. <3

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Mai: Finale Rückkehr nach Hamburg. Ein schönes Gefühl, endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen & die Ruhe der eigenen Wohnung zu genießen. Die Familie & der Liebste sind jetzt wieder direkt ums Eck, der Alltag nimmt wieder Form an. Von Routinen kann ich nur noch Träumen, das ist aber eine andere (unendliche) Geschichte. Aber das Gefühl von Heimat ist einfach etwas Wunderbares.

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Juni: Kurztrip nach Tallinn. Eine Hansestadt mehr auf meiner Liste. Recht spontan & allein zog es mich Richtung Osten. Tallinn stand schon lange auf meiner Liste, genauer gesagt seit einem Hansetag vor Jahren in Lüneburg. Ein kleiner Stand genügte & ich war ganz verzaubert von dieser historischen Stadt. Meine Vorfreude war groß & ich wurde (zum Glück!) auch nicht enttäuscht. Ein wunderbares Städtchen, was definitiv eine Reise wert ist. Pro-Tipp: Helsinki habe ich gleich noch an den Trip mit angeschlossen, sind schließlich nur ca. 2,5 Stunden mit der Fähre. In vier Tage passen halt auch zwei Städte (zumindest ein bisschen).

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Juli: Der nächste Ausflug ging nach Dänemark, dieses Mal mit dem Liebsten. Wir badeten unsere Füße zwischen Ost- & Nordsee. Ein Traum (mit Laktritzeis). Auch hier wieder: Vor Jahren sah ich ein Video & beschloss, da muss ich hin! Da mein Liebster so nett war, mich letzten Sommer genau daran zu erinnern, ging es los. Ach, so ein tolles Gefühl. Die Bilder schlummern übrigens noch auf meiner SD-Karte & bekommen hoffentlich bald einen Platz hier im Blog.

 

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September: Kurz-Trip nach Stockholm. Inklusive Konzertbesuch & Fika-Pausen. 2016 war ansonsten ein nicht unbedingt Konzert-reiches Jahr, für ein Besonderes ging es jedoch nach Stockholm, & zwar in den Gröna Lund. Freizeitpark & Konzert an einem Ort, an einem Tag? Mein inneres Kind & mein erwachsenes (hahaha!) Ich freuen sich gleicher Maßen. 2016 wird zum Jahr der grandiosen vier-Tage-Trips. Das sollte ich 2017 unbedingt beibehalten!

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Oktober: Endlich wieder Familienzeit. Schön wieder an Geburtstagen der Liebsten im Land sein zu können & sie in die Arme zu schließen. Gratulationen sind doch herzlicher, wenn man jemanden dabei umarmen kann. Zeit ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen & alte Fotos von wunderprächtigen Momenten auszubuddeln. Können wir kurz die Zeit zurückdrehen?

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November: Finally, Bachelorettes! Die Zeit in Dublin ist überstanden, nur für eine Woche im November ging es wieder zurück, & zwar mit allen wichtigen Personen im Gepäck. Ein Gefühl, als wären wir nie weg gewesen. Kaum zu glauben, dass wir alle bereits im Mai final abgereist waren. Zeit nochmals alle in die Arme zu schließen, sich gegenseitig zu gratulieren & das Beste zu wünschen. Ein abgeschlossener Lebensabschnitt mehr. Auf mehr in 2017!

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GEDANKEN // Allein sein heißt nicht einsam sein.

Ich mag Menschen. Also grundsätzlich. Soviel schon mal vorweg. Ich mag es aber auch, wenn keine Menschen um mich herum sind. Manchmal sogar mehr. In Dublin habe ich es immer sehr genossen unter Menschen zu sein, viel zu erkunden, Erlebnisse zu teilen.

Nur eine Sache ist mir nach einigen Monaten aufgefallen. Ich habe aufgehört zu reflektieren & Erlebnisse so zu verarbeiten, wie ich es meistens & gerne getan habe. Ich habe einfach nur noch gelebt, & noch mehr gelebt. Der Kopf blieb manchmal einfach aus.

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Das ist für einige Zeit vielleicht recht angenehm. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich nicht wohlgefühlt habe. Ich mag Menschen. Aber ich mag es aber auch, wenn keine Menschen um mich herum sind.

Nach neun Monaten voller Erlebnissen & geteilten Momenten, habe ich das Bedürfnis allein zu sein. Nicht einsam, einfach nur allein. Mit mir selbst & meinen Gedanken. Ich möchte das verarbeiten, was die letzten Monate passiert ist. Einiges vielleicht besser verstehen. Vielleicht erkennen, wohin es jetzt gehen soll.

Um diese Klarheit zu erlangen, brauche ich Zeit mit mir selbst. Um mich & meine Gedanken zu verstehen & wertzuschätzen. Um zu verarbeiten, was passiert ist. Um zu wissen, wohin ich will.

Ich mag Menschen. Ich mag es aber auch, wenn keine Menschen um mich herum sind. Aus diesem Grund sitze ich alleine in einem Hotelzimmer in Cork. Reise durch Irland. Verarbeite Erlebnisse. Versuche Klarzukommen. Ich bin nicht einsam, ich brauche gerade nur die Zeit für mich & meine Gedanken. Denn das chaotisches Leben startet bereits wieder im Juni. Bis dahin heißt es, meine Gedanken & ich.